Kapitel 1 – Gleichgewicht

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In einer unbekannten Zeit auf einem unbekannten Planeten, weit weg von allem uns Bekannten, beginnt unsere Geschichte.

Seit Anbeginn existiert diese Welt in einem ausgeglichenen System der Dualität und der Vergänglichkeit. Schon bald begann das Leben, erst in simplen Formen, doch aufgrund optimaler Bedingungen wurde es nach und nach komplexer. Der Schlüssel dieser Entwicklung lag in einer machtvollen Energie, einem bläulich schimmernden Staub, der ungeahnte Kräfte in sich trägt und dem Planeten ein Bewusstsein einhauchte. Gaia war entstanden. Sie speicherte diese Energie seit ihrer Entstehung und lernte, sie in wohldosierten Mengen abzugeben, um ein Gleichgewicht zwischen einzelnen Wesen und Völkern zu bewahren.

Je komplexer die Welt wurde, desto schwieriger wurde es für Gaia das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, denn einige lernten, den schimmernden Staub für ihren Vorteil zu missbrauchen. Sie suchten die Quellen und plünderten sie. Die Konsequenz war die Ausbreitung von Gier, Unterdrückung, Gewalt und Egoismus. Wie ein Virus breiteten sich diese verheerenden Gedanken aus und bedrohte, das Gleichgewicht zu kippen. Es muss gehandelt werden, doch wie kann ein Planet diese Entwicklung aufhalten? Wie wird sich Gaia vor dem Virus schützen können?

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